Tolles Comeback: Meredith & Checkmate gewinnen in Hagen - 25.04.2010
|
Besser hätte es für Meredith im Großen Preis von Hagen nicht laufen können. Bei ihrem ersten Start in einem internationalen Großen Preis nach der Babypause, gewinnt sie mit Checkmate (0/45.51 Sek.) und zeigt der Konkurrenz, dass sie trotz der längeren Pause das Siegen nicht verlernt hat.
„Ich habe mir Shutterfly genommen, er ist mein Lieblingspferd, dem ich absolut vertraue. Zuerst bin ich nur Schritt geritten, dann nach einer Woche vorsichtig mal ein bißchen getrabt. Es war nicht einfach. Zuerst dachte ich, das dauert mindestens sechs Monate, bis ich wieder einsatzbereit bin, aber dann ging es doch schneller. Ich bin selber überrascht, dass es schon so gut geht. Meine Pferde sind meine Freunde, sie haben mich motiviert und mir sehr geholfen.“ Mit einem Vorsprung von über einer Sekunde verwies Meredith die anderen Reiter auf die Plätze. "Mir saß nicht nur die Konkurrenz, sondern auch meine Tochter im Nacken", lachte die glückliche Siegerin "Sie hatte Hunger und ich musste mich eben beeilen." Die Konkurrenz weiß, Meredith ist zurück und das mindestens genauso gefährlich wie vorher, denn Töchterchen Brianne verleiht offensichtlich Flügel und begleitet ihre Mama als Glücksbringer zu allen Turnieren. „Hier in Hagen ist es das erste Übernachtungsturnier für Brianne. Sie ist immer und überall dabei, wir nehmen sie mit ins Restaurant und bisher ist sie wirklich sehr lieb. Es klappt alles sehr gut." Aber nicht nur im Großen Preis lief es gut. Mit Kismet blieb Meredith in beiden Springen fehlerfrei und konnte sich platzieren und auch Youngster Oak Grove's Beirut kassierte in den drei Youngsterspringen lediglich einen Springfehler. Und wie geht es für die kleine Familie nun weiter? Am kommenden Wochenende wird Meredith in Mannheim an den Start gehen und danach geht es vielleicht nach Valencia, wo Brianne das erste Mal fliegen müsste. „Ich habe mit meinem Mann wunderbare Unterstützung und habe natürlich auch noch zusätzliche Hilfe, aber ich möchte eine gute Mutter sein und mein Kind so wenig wie möglich abgeben müssen. Ich muß gucken, wie es weiter so geht und inwieweit sich das mit dem Sport vereinbaren läßt, oberste Priorität hat selbstverständlich meine Tochter.“ |














